Königsberg Sanatorium

Mitten im Wald gelegen, fern von jeglicher Zivilisation, steht ein ehemaliges Sanatorium und verfällt seit über 20 Jahren. Das Königsberg Sanatorium war von 1895 bis 1970 ein Genesungsheim für Tuberkulosekranke. Die Anstalt wurde aufgrund der sinkenden Zahl von Tuberkulosekranken geschlossen. Vier Jahre später wurde das Gelände von der Cornelius-Helferich Stiftung aufgekauft und diente dann als Heim für behinderte Kinder und Jugendliche. Aufgrund schlimmer Zustände wurde das Heim 1984 durch das Landessozialamt geschlossen.
Neugierig von vielen Gerüchten besuchte ich das Gelände Ende 2007 das erste Mal. Fasziniert von der Atmosphäre, die dieses Gelände hergab, folgten viele weitere Besuche. 1984 brannte das Haupthaus des Sanatoriums. Später fiel es durch das Löschwasser und mangelnder Restaurierungen in sich zusammen. Die Fassade und der vordere Teil blieben erhalten. Ebenso zwei weitere Teile des Hauses. In der Mitte ist seit daher ein riesiger Schutthaufen. Auf dem Gelände befinden sich eine Liegehalle und ein Wasserturm, sowie drei weitere Wohnhäuser. Beim Eingangstor steht ein Ärzte- oder Pförtnerhaus.
In der Nacht vom 24. auf den 25. Juni 2009 brennt das Haupthaus ein weiteres Mal. Diesmal wird es vom Feuer ganz zerstört. Man geht stark von Brandstiftung aus.
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